Parlament gibt Gas

A1-Ausbau

Parlament gibt Gas

12. September 2023 agvs-upsa.ch – Der Nationalrat will die Autobahn A1 auf den Strecken Bern-Zürich und Lausanne-Genf auf mindestens sechs Spuren ausbauen. Der Rat hat eine entsprechende Motion von Nationalrat Erich Hess (SVP/BE) gestern mit 94:87 Stimmen angenommen.



Mit 410 km ist die A1 die längste Autobahn der Schweiz. Sie macht rund einen Fünftel des gesamten Nationalstrassennetzes aus und verbindet die Schweizer Zentren Genf, Bern, Zürich und St. Gallen auf der Ost-West-Achse. Weil das Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren auf dieser wichtigen Achse massiv zugenommen hat, forderte der der SVP-Nationalrat in einer Motion den Ausbau. Der Bundesrat hatte die Motion bereits im Mai zur Annahme empfohlen. Die grosse Kammer folgte nun dem Antrag des Bundesrats. Als Nächstes muss der Ständerat über die Motion befinden.

Einige Teilabschnitte wie zwischen Härkingen SO und Wiggertal LU wurden bereits auf sechs Spuren ausgebaut. Eine weitere Etappe zwischen Härkingen und Luterbach SO ist in Planung. Dennoch gehöre die A1 heute zu den chronisch überlasteten Strecken des Landes, wie die täglichen Staumeldungen belegen. Die Nutzung dieser wichtigen Verkehrsachse wird in naher Zukunft weiter zunehmen. Es sei daher angebracht, den generellen Ausbau der Autobahn A1 auf sechs Spuren zu forcieren, so Hess in seiner Motion. «Wir sind auch der nächsten Generation eine gute Verkehrsinfrastruktur schuldig. Wir wollen sowohl die Schienen- als auch die Nationalstrasseninfrastruktur ausbauen», sagte Bundesrat Albert Rösti, Vorsteher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), während der Debatte. Der Bundesrat plane die A1 dort auszubauen, wo sie chronisch überlastet sei. Vom Ausweichverkehr betroffene, an die A1 angeschlossene Dörfer würden leiden.
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